Omega-3-Fettsäuren und Herzgesundheit

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Warum EPA und DHA mehr sind als nur „Fischöl“

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den am besten untersuchten Nährstoffen im Bereich der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Besonders die beiden Formen EPA und DHA, die vor allem in fettem Seefisch vorkommen, stehen im Mittelpunkt der Forschung. Pflanzliche Omega-3-Quellen liefern meist Alpha-Linolensäure, die jedoch nur in sehr geringem Umfang in die wirksamen Formen EPA und DHA umgewandelt wird.

Für das Herz sind Omega-3-Fettsäuren deshalb interessant, weil sie mehrere günstige Effekte gleichzeitig entfalten. Sie können erhöhte Triglyceridwerte senken, die Gefäßfunktion unterstützen und entzündliche Prozesse modulieren, die an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass sie die Stabilität des Herzrhythmus positiv beeinflussen können.

Die Studienlage zeigt, dass insbesondere Menschen mit erhöhten Triglyceriden oder einem erhöhten kardiovaskulären Risiko profitieren. Bei gesunden Personen mit unauffälligen Blutfettwerten ist der Effekt meist moderater. Entscheidend sind dabei sowohl die Dosierung als auch die Qualität des Präparats. Oxidierte oder minderwertige Produkte können den gewünschten Nutzen deutlich schmälern.

Omega-3-Fettsäuren sind kein Ersatz für eine ausgewogene Lebensweise. Sie können jedoch ein sinnvoller Bestandteil einer herzgesunden Ernährung sein, vor allem dann, wenn die Zufuhr über Fisch gering ist oder bestimmte Risikofaktoren vorliegen.

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